wA1: Hoher Sieg trotz schlechter Leistung

TV Erkelenz A1M – Forduna Düsseldorf A2M 28:14 (13:7)

Mit der mit Abstand schlechtesten Saisonleistung verabschiedet sich die A1 in die Winterpause. Trotzdem stand am Ende ein 28:14-Sieg zu Buche, durch den wir als Tabellenführer überwintern. Gegen die körperlich starken Mädels aus Düsseldorf konnten wir unsere spielerische Überlegenheit einfach nicht so ausspielen, wie wir es in den anderen Spielen zuvor getan haben.

Von Beginn an fanden wir überhaupt nicht ins Spiel, die Abwehr stand nicht, unser schnelles Spiel nach vorne wurde durch technische Fehler lahm gelegt und auch der Angriff wussten eher selten zu glänzen. So kam es, das Fortuna in der 8. Minute noch mit 2:3 führte. Immerhin brachte uns ein 5:0-Lauf nun auf die Siegerstraße. Auch in der Folge bauten wir den Vorsprung weiter aus – auch wenn das Spiel nicht wirklich besser wurde. Einziger Lichtblick war definitiv Rebecca Reisson im Tor, die heute anfangen durfte und das Vertrauen mit schönen Paraden bestätigte. Beim Stand von 13:7 wurden die Seiten gewechselt.

Auch die zweite Halbzeit gestaltete sich nicht wirklich besser. Immerhin drehte Nele Lambertz zum Ende hin nochmal auf und konnte sechs ihrer sieben Tore im zweiten Abschnitt werfen. Ansonsten war das Spiel weiter geprägt von vielen Fehlern, die uns einfach zu keiner Zeit wirklich ins Spiel kommen ließen. So waren irgendwie alle froh, als das Spiel beim Stand von 28:14 endlich abgepfiffen wurde.

Letztendlich lässt sich der Sieg unter der Kategorie „Arbeitssieg“ einordnen. Dass die Mädels nicht jedes Spiel auf dem Niveau der letzten Partien agieren können, ist klar und vielleicht kam diese Leistungsschwankung in dem Spiel gerade recht. Denn am 20. Januar kommt es zum absoluten Spitzenspiel gegen die ebenfalls noch ungeschlagenen Mädels aus Kaarst. Hier wollen wir wieder unsere „gewohnte“ Leistung zeigen, die wir auch dringend brauchen, um gegen die HG eine Chance zu haben. Natürlich freuen wir uns wieder über jede Unterstützung.

 

Es spielten: Celina Lowis und Rebecca Reisson (im Tor), Hannah Tryba (4/4), Eveline Jagla (1), Sarah „Ebby“ Ebeler (2), Sonja Schulze, Gina Mittwoch, Antonia Liefke (2), Fina Faenger (9), Nele Lambertz (7) und Friederike Kutz (3).