w. C-Jugend: Jahresabschluss

Weihnachtsfeier der besonderen Art.
Weibliche C und E-Jugend feiert wieder mit großer Begeisterung ihre Weihnachtsfeier in Wegberg auf der Schlittschuhbahn.
Die Turnschuhe wurden gegen Kufen eingetauscht. Auch hier zeigten die Mädels ihr Talent.

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

w. C-Jugend: Tabellenerster zu Gast

TV Erkelenz – HSV Solingen-Gräfrath (2) 8:27 (4:10)

Am Samstag, 16.12.2016 um 16:00 Uhr hatten wir den Tabellenersten HSV Solingen-Gräfrath zu Gast. Solingen-Gräfrath ist nur nicht Tabellenerster, sondern hat bisher in der Liga bereits seine absolute Klasse gezeigt, indem sie bisher noch kein Spiel verloren haben. Aber nicht nur das, ihre schlechtes Tordifferenz betrug bisher 11 Tore und ihre beste 28 Tore.
Somit war unser Ziel klar, so lange wie möglich gegen halten und zeigen, was in uns steckt. Das konnte nur gelingen, wenn wir von der ersten Minute hellwach sind, in der Abwehr als Team zusammen stehen, Fehlpässe minimieren und kämpfen.

Die Mädels waren tatsächlich von der ersten Sekunde an hellwach und überraschten nicht nur uns Trainer und Eltern sondern auch Solingen-Gräfrath. Solingen ging mit einem 0:1 in Führung, wir konterten mit einem 1:1 und auch die 1:2 –Führung brachte uns nicht aus der Ruhe. Durch ein sicheres und ruhiges Spiel gelang es uns diesen Spielstand bis zur 9 Minuten zu halten. Wir versuchten uns viel ohne Ball zu bewegen und ließen uns auch nicht durch die kleine Misserfolge runterziehen. In der Abwehr gelang es uns gut gegen zu halten und machten es Solingen-Gräfrath so sichtlich schwer.
Nele im Tor zeigte besonders in der ersten Halbzeit einige Glanzparaden. Die spielerische Überlegenheit der Gäste war die ganze Zeit zu spüren, aber wir wollten es ihnen auch nicht zu leicht machen. Leider scheiterten auch wir zwei-dreimal am Torwart, konnten diesmal aber auch unsere zwei 7-Meter erfolgreich verwandeln und gingen so mit einem 4:10 in die Pause gehen.

Schwierigkeit der zweiten Hälfte war, dass Niveau konditionell so noch einmal 25 Minuten zu halten. Solingen-Gräfrath würde besonders zum Ende noch einmal richtig auf das Tempo drücken.
Der Start in die zweite Hälfte war wieder gut geglückt und wir konnten immer nach zwei, drei Tore von Solingen-Gräfrath zumindest mit einem Tor leicht verkürzen. In der Spielphase hätte man vielleicht den ein oder anderen Vorteil für uns laufen lassen können … aber das war schon so ok. Wir konnten teilweise durch tolle Spielvarianten die Abwehr der Gäste knacken und zumindest stark ins straucheln bringen.
Letztendlich konnten wir bis 8 Minuten vor Abpfiff eine sehr gute Leistung und Bilanz vorweisen. Dann ließ unsere Kraft endgültig nach und wir waren immer diesen Tick zu spät. Der Tabellenerste nutze das gnadenlos aus, warf noch 11 Tore in Folge und zeigte u.a. einige fast perfekt herausgespielte Tempogegenstöße über mehrere Stationen und zeigte so noch einmal abschließend, warum sie ungeschlagen an der Spitze stehen. Ein Glückwunsch von uns noch einmal an Gäste.

Ein Lob für uns waren die Worte der Trainerin: Ihr habt es uns in der besonders in der ersten Hälfte echt schwer gemacht.

In diesem Sinne wünschen wir allen ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt gesund.

Es spielten:
Nele Vogel, Tabea Röpert, Lena Kaisers, Cara Ritz (2), Larissa Dick (3), Blanca Höffges (3), Alex Bodens, Nati Stec , Hannah Esser, Louisa Pricken

w. C-Jugend: Wir nehmen den Kampf an

HSG Duisburg- TV Erkelenz 17:13 (7:6)

Am Samstag, 11.12.2016 starteten wir mittags wieder los zum nächsten Auswärtsspiel nach Duisburg. Nach den letzten zwei Spielen gab es nur zwei Möglichkeiten, wir lassen den Köpfe hängen oder wir nehmen den Kampf an.
Vor der Saison war uns klar, dass es keine leichte Saison wird und dass wir besonders in der Hinrunde Lehrgeld bezahlen müssen … aber uns war auch klar, wir können in der Liga mitspielen. Das haben wir ja auch schon phasenweise gezeigt. Bisher fehlte die Konstanz und besonders starteten wir einfach immer zu schlecht in die Spiele. Das wollen wir nun ändern. Die Entscheidung war gefallen, wir wollen den Kampf annehmen. Entsprechend bis in die Fingerspitzen motiviert wurde trainiert und ging es zum Spiel. Die Stimmung in der Mannschaft war super.

Und … siehe da, wir starteten nach kleinen Umstellungen in der Abwehr gut ins Spiel und konnten trotz quirliger Duisburger gegen halten. Duisburg ging zwar 1:0 in Führung. Schnell glichen wir aber auf 1:1 aus. Trotz der folgenden zwei Tore der Duisburgerinnen ließen wir uns nicht wie bisher aus dem Konzept bringen und legten selber nach, so dass wir immer dran blieben. Die Abwehr kämpfte und unterstütze sich, wo sie konnte.
Spielerisch zeigte sich die Duisburger Mädchen tendenziell etwas besser, aber alleine mit unserem Willen hielten wir gegen und kamen so mittels geübter Spielzüge immer mehr ins Spiel. Duisburg gingen aufgrund unser guten Abwehr im Angriff etwas die Ideen aus und mit einem super 7:6 konnten wir in die Halbzeit gehen.

Jetzt hieß weiter besonders in der Abwehr so konzentriert weiterspielen und weiter über Spielzüge und Mut zu Toren kommen.
In der Abwehr hatten wir insbesondere am Anfang der zweiten Halbzeit viel Platz. Wir waren aber etwas zu zögerlich und nutzen den Raum nur wenig aus. So gerieten wir leicht ins Hintertreffen und Duisburg ging mit 10:7 in Führung. Unsere Kraft ließ etwas nach und nur ca. 5min ließ die Konzentration nach. Von uns super abgefangene Bälle, spielten wir dem Gegner unmittelbar wieder in die Hände. Im Angriff standen wir zu nah und hatten drei Tempogegenstoße zur Folge. Plötzlich lagen wir mit 6 Toren, 14:8 zurück.
Nach einem Team-Time-out fanden wir schnell wieder zurück ins Spiel und konnten mit drei Toren in Folge auf ein 16:13 verkürzen. Nele zeigte sich dabei in der dieser Phase im Tor als eine starke Unterstützung. Beim Spielstand von 17:13 kam der Anpfiff.

Die Mädels haben gekämpft bis zur letzten Minute und wir haben gezeigt, was wir können. Es hat Spaß gemacht zuzuschauen und den Team- und Kampfgeist bis auf die Tribüne zu spüren. Das habt ihr super gemacht!
Mit dieser Einstellung kann es im neuen Jahr in die neue Runde gehen.
Aber erst einmal geht es nächste Woche noch gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenersten. Aber dem wollen wir es auch nicht zu leicht machen ;-)

Es spielten:
Nele Vogel, Tabea Röpert, Lena Kaisers, Cara Ritz (4), Larissa Dick (4), Blanca Höffges (3), Alex Bodens, Nati Stec , Hannah Esser (2)

mC-Jgd.: souveräner 30:18 (15:8) Sieg gegen Tabellenführer TV 1847 Rheydt

Rheydter TV C1J - TV Erkelenz C1J 18:30 (8:15)

Samstag ging es nach Rheydt, und man merkte es Spielern und Trainer an, dass dieses Spiel gegen RTV 1847 was Besonderes war. Rheydt lag ungeschlagen an der Tabellenspitze. Wir kannten die Mannschaft bereits aus der HVN Qualifikation. Da hatten wir sie geschlagen. Sie spielten körperbetont und hatten einen sehr guten Spielmacher und Vollstecker.

Ich denke, dass wir den Spielmacher in den Griff bekommen werden. Schaffen wir das, wird er hoffentlich wie schon in der Qualifikation sehr schnell die Lust am Spiel verlieren. Da wollte er nicht mal mehr eingewechselt werden“, so Trainer Bernd Enzenauer.

 

Rheydt spielte von Anfang an sehr konzentriert. Ihr Spielmacher mit der Nummer 18 versuchte sein Spiel durchzusetzen, seine Leute in gute Wurfpositionen zu bringen, selber durch Finten durchzustoßen und leider schaffte er es viel zu oft. Ihre Einläufer von den Außenpositionen wurden viel zu wenig oder viel zu spät wahrgenommen. Unsere Halbdeckung mit Nico auf der linken Seite bekam die Nummer 18 nicht in den Griff, weil gegen diesen schnellen, trickreichen Spieler viel zu offen gedeckt wurde. Das änderte sich auch nicht, obwohl ein defensiveres Deckungsverhalten immer wieder von Bernd gefordert wurde.

Team-Timeout schon in der 10. Spielminute. Spielstand da 5:5.

Wenn ihr ihn vor euch habt, begleitet ihn, drängt ihn ab und macht dann am Kreis dicht. Ihr geht zu zaghaft auf ihn zu, er macht euch nass und hat dann hinter euch durch die offene 3:3 Deckung Lücken wie ein Scheunentor. Zum Anderen müssen die Gegenstöße besser sitzen. Nutzt auch mal beim Gegenstoß schnelle Pässe aus dem Halbfeld. Es muss nicht immer direkt in die Spitze gehen.“ Jonas Ziob und Nico wechselten dann in der Deckung die Seiten, und es lief dann wirklich besser. Auch Pässe aus dem Halbfeld, so wie von Bernd gefordert, fanden dann in den Spitzen immer wieder dankbare Abnehmer.

Und dann mal wieder unsere Überraschungsformation. Neben David ging dann Nico mit an den Kreis. Das hatte in den letzten Spielen beim Gegner immer für Verwunderung, Unordnung gesorgt. Klappte aus dieses Mal. Dank der jetzt konzentrierter arbeitenden Deckung standen wir hinten recht sicher. So konnten wir endlich einen kleinen Vorsprung erspielen. 5:5 beim Team-Timeout, 8:5, 11:8, und dann doch zur Halbzeit 8:15.

Ganz konnte die Nummer 18 (der Spielmacher) von Rheydt nicht ausgeschaltet werden, aber nachdem er immer häufiger an der Deckung oder an Simeon im Tor scheiterte, war es für Bernd Enzenauer nur eine Frage der Zeit, wann er „die Flappen hängen lässt“.

 

Halbzeit-Ansprache kurz und knapp: Nr. 18 Begleiten, Vorsicht vor den Einläufern von außen. Bewegung im Angriff. In der Deckung reden, reden, reden.

 

Rheydt wurde nach 10 Minuten der zweiten Hälfte stärker, oder besser gesagt wir befanden uns mal wieder unseren viel zu oft auftretenden „Dämmerzustand“. Ungenaue Pässe, unsauberes Fangen, keine Abstimmung in der Deckung und im Angriff.

Trainer Enzenauer schaute sich das nur kurz an und nahm in der 32. Minute Team-Timeout.

Ich hoffe nur, die Zuschauer haben nicht mitbekommen, was ich den Jungs gesagt habe. Laut genug war ich ja. Ist aber eher selten bei mir. Aber ich muss zugeben „Schei….. und bescheu……“ waren Bestandteil der Ansprache,“ so seine Ausführung.

 

Vermutlich war es für die Erkelenzer Akteure genau so überraschend, ihren Trainer so zu erleben. Aber genau das wirkte.

Die Konzentration war wieder da, die Motivation so hoch, dass Jeremy sich gleich seine zweite Zeitstrafe abholen durfte. Aber es wurde wieder gerackert.

ich glaub, ich muss öfter mal böse werden,“ lachte Bernd.

Bei einem Gerangel zwischen dem Spielmacher der Rheydter und Jonas Ziob wurde es noch mal heftig, weil der Ellenbogen des 47ers recht knapp Jonas verfehlte. Aufregung auf der Bank. Alles gut gegangen. Das war also dann doch der Beginn des am Anfang angesprochenen „Lust am Spiel verlieren“.

 

Über 18:9, 22:14, 27:16 stand es am Ende 30:18

 

Diese geschlossene Leistung war beeindruckend trotz des 5-Minuten-Schlafs Anfang der zweiten Halbzeit. Das war auch die Meinung unserer „Fans“ auf der Tribüne, wobei die Rheydter Fans sich damit beruhigten, dass ja beim ETV „ältere Spieler“ in der Mannschaft spielen. Ach ja, stimmt. Wir spielen ja „aK“ und wir haben EINEN älteren Spieler.

 

Ein ganz wichtiger Hinweis noch: Luca hat KEINE 2 Minuten bekommen und Luca hat sein erstes Saisontor erzielt. Muss dann ja auch mal gesagt (geschrieben) werden.

 

Nächsten Samstag geht es um 17:20 in der Karl-Fischer Halle gegen die C2 von Korschenbroich. Wäre toll, wenn die Jungs mal die Möglichkeit hätten einem größeren Publikum zu zeigen, was sie drauf haben.

 

 

Es spielten: Simeon (TW), Nico (5Tore), Luca (1), Meo (1), Till (1), Felix, Jeremy (9), Lukas (4), Jonas (3), Justin (2), David (2), Samu (2)

 

w. C-Jugend: Mehr schlecht als recht!

 

TV Erkelenz – ASV Süchteln 10:20 (6:8)

Eigentlich hatten wir uns bei dem Heimspiel am Samstag, 12.11.2016 um 17:30 Uhr in der Karl-Fischer-Halle gegen den ASV Süchteln mehr ausgerechnet.
Und ich kann auch heute einen Tag später meine Enttäuschung über die Leistung in dem Spiel immer noch nicht so ganz verbergen. Aber vielleicht beginnen wir einfach ganz vorne.
Aufgrund der Sperrung des Salierringes gestaltete sich das Training in den letzten Wochen etwas schwierig und auch ein angesetztes Trainingsspiel für die letzte Woche wurde kurzfristig abgesagt. Aber es war schon klar, wenn wir dennoch an den Leistungen in den letzten Spielen anknüpfen, besteht gegen den ASV Süchteln eine realistische Chance endlich unsere ersten zwei Punkte einzufahren.

Es machte sich allerdings bereits in den ersten zehn Minuten das Problem der letzten Wochen breit. Wir brauchten einfach zu lange, um einigermaßen ins Spiel zu finden und so lagen wir schnell mit 1:5 hinten. Aber auch diesmal kämpften wir uns nach und nach wieder heran und zeigten Ansatzweise gute Aktionen. Wir konnten sogar auf 6:7 verkürzen und ließen in dieser Phase sogar noch zwei 7-m liegen. Besonders Larissa und Cara zeigten sich in der Phase stark und brillierten durch gutes Zusammenspiel.
Dennoch stand unsere eigentlich bisher gute Abwehr nur mittelmäßig. Es wurde nicht richtig geschoben und zu wenig ausgeholfen. Dadurch brachten wir uns unnötig in gefährliche Situation, die das ein oder andere Male von Hannah im Tor gut geklärt wurde.
Das war einfach zu wenig. Aber es sollten ja noch weitere 25-min folgen.

In der zweiten Hälfte folgte ein Fiasko. Die technischen Fehler häuften sich. Wir starteten sofort mit mehreren Fehlpässen, die direkte Gegentreffer zur Folge hatten. Die Abwehr ließ sich immer mehr rausziehen und anschließend einfach überlaufen. Von einem Abwehrverband konnte keine Rede mehr sein.
Im Angriff ließen wir uns von der offenen Abwehr besonders auf der Halb-Linken-Position überrumpeln und nutzten einfach nicht, die dadurch entstandenen Räume am Kreis aus.
Das ganze trug natürlich nicht zur Sicherheit der einzelnen Spieler bei.
So häufte sich letztendlich auch die Fehlerquote bei den Abschlüssen aus ganz ordentlich herausgespielten Situationen, und wir warfen den Torhüter der Süchtelner noch ein. Es wurden wieder alte (fehlerhafte) Muster abgerufen, mit denen man in der Verbandsliga keinen Blumentopf gewinnen kann.
Das Team-Timeout wurde dann auch mehr dazu genutzt, wieder ins Spiel zu finden und nicht völlig den Anschluss ans Spiel zu verlieren.

An diesem Spiel war deutlich zu sehen, dass ein gutes Angriffsspiel immer auch aus einer sicheren Abwehr resultiert. Mir hat in diesem Spiel einfach durch die Bank weg der Biss gefehlt und der Wille wirklich um den Ball zu kämpfen, nicht nur abzuwehren.
Im Angriff müssen wir noch lernen, einen kühlen Kopf zu bewahren und einfach weiter unser „Ding“ zu machen. Das sollte uns aber mit der Zeit gelingen.

Vielleicht noch etwas … ich möchte das an dieser Stelle nicht weiter ausführen. Aber es gibt einen Spruch „So wie man trainiert, so spielt man“. Das geht jetzt nicht nur an die Spielerinnen sondern vielleicht auch an die Eltern. Damit ist nicht nur die körperliche Anwesenheit gemeint, sondern eine Einstellung beginnend mit Pünktlichkeit, Einhalten von gemeinsam aufgestellten Regeln etc.

Aber jetzt wollen wir wieder in die Zukunft schauen und auf die kommenden Spiele, die leider erst wieder nach einer zweiwöchigen Spielpause stattfinden. Wir haben noch einige Spiele in der Saison vor uns und um wieder mit einem Sprichwort zu enden „Aus Fehlern lernt man“. In diesem Sinne wünschen wir allen eine schöne Woche.

 

Es spielten:
Hannah Esser, Nele Vogel, Tabea Röpert, Lena Kaiser, Cara Ritz (5), Larissa Dick (4), Blanca Höffges, Alex Bodens, Nati Stec (1), Louisa Pricken, Marie Rosenthal