Sommerzeit ist Freiwasser Zeit


3. September

Am  3. September ging es für 18 Schwimmer der SG Erkelenz-Hückelhoven zu den Bezirks-Freiwassermeisterschaften in den Blausteinsee. Im Schwimmen werden alle Strecken, die über 1500m lang sind, als Langstrecke bezeichnet und meist im Freien, sprich Seen, Flüssen usw. ausgetragen. Bei den Bezirksmeisterschaften werden zudem auch kürze Strecken angeboten, um den Einstieg für die Jüngeren zu erleichtern.
Die SG-Schwimmer hatten sich in den Sommerferien fleißig in den umliegenden Seeen auf die kälteren Temperaturen der Seen vorbereitet. Im Gegensatz zum Schwimmbad galt es sich durch Peilung auf Landmarken oder Bojen zu orientieren. Dies ist für die jüngeren Schwimmer noch ungewohnt und führt anfangs auch noch zu steifen Nacken durch das viele nach vorne schauen. Unsere Mannschaft war die Größte des Schwimmbezirks Aachen. Alle Schwimmer legten sich bei den Meisterschaften stark ins Zeug und konnten diverse Medallien und persönliche Bestzeiten mit nach Hause nehmen.


Die Medaillenbilanz am Ende des sonnigen Tages am See:

8x Platz 1 für folgende Schwimmer:
Elaine Burdich, Birte Eser, Franziska Eser, Harald Hallen, Nina Holt
Nadja Jörissen, Denny Legler, Rolf Peltzer (alle starteten über 2,5km)

2x Platz 2:
Jonas Bodenburg 2,5km
Muriel Rehse 2,5km

2x Platz 3:
Nele Dorau 1250m in der offenen Wertung (Sie wurde erste ihres Jahrgangs in der Wertung über 1250m)
Anton Helms 2,5km

Ein Bezirks-Alterklassenrekord für Nina Holt.

Debbie Stelton und Konstantin Mahltig verpassten mit Platz 4 nur knapp die Medaillenränge. Lynn Charlotte Lubbers, Georg Mahltig und Alina Switula freuten sich über Platz 5.

von Ute Holt

Budapest war eine Reise wert


August 2017

Erschöpft, aber zufrieden kehren unsere fünf Schwimmer der SG Erkelenz- Hückelhoven zurück. Schweren Herzens mussten sie Budapest verlassen, denn sie hatten eine tolle Zeit in der Hauptstadt Ungarns und bringen viele, schöne Erinnerungen mit nach Hause. Nach rund 10 Tagen Aufenthalt am Balaton und Budapest befinden sich viele gute Platzierungen und Zeiten im Gepäck.
Nach anfänglichen Bedenken, dass sich ein London 2016 (eine Veranstaltung der Superlativen) wiederholt, wurden alle Erwartungen übertroffen. So überraschte Budapest mit einer toporganisierten Veranstaltung unter besten Rahmenbedingungen. Alle Schwimmer sind begeistert von den 4 Wettkampfbecken, die sich in bester Lage an der Donau befinden. Zwei der Wettkampfbecken befanden sich in der nagelneuen Duna Arena.
Auch der Wettergott meinte  es mit unseren Schwimmern gut, während des gesamten Aufenthalts strahlte ihnen die Sonne mit durchschnittlich 30 Grad entgegen. So waren die Ausflüge zu den Hotspots von Budapest gesichert und man konnte den Tag bei kühlen Drinks in einer der vielen Bars gemeinsam ausklingen lassen.



Unsere Freiwasserschwimmer Andre Lennartz und Rolf Peltzer eröffneten die Veranstaltung und sind über die 3000 Meter Distanz im Balatonsee gestartet. Andre Lennartz (AK30) konnte hier überzeugen und verließ als zweiter Deutscher den See und schlug mit 0:38:33,30 an. So konnte er sich den 14. Platz in der Gesamtwertung sichern. Rolf Peltzer (AK65) kam nach 1:05:22,2. Als 24. In der Gesamtwertung kommentierte er seine Leistung mit: „ Es hat sehr viel Spaß gemacht und es war ein tolles Erlebnis. Meine einzigen wirklichen Gegner waren die Wellen und die Orientierung.“
Rolf Peltzer startete außerdem über 50 m Freistil (35:34 Sekunden, Platz 41), 100 m Freistil (1:22:02 Minuten, Platz 31) und 200 m Freistil in 3:08:81 Minuten (Platz 21).

Melanie Schmitz (AK 30) bestritt bei ihrem ersten internationalen Wettkampf nach der Babypause zunächst die 800 m Freistil in 11:49:22 Minuten und wurde 30. Es folgten Starts über 100 m Freistil in 1:10:46 Minuten (Platz 46) und 200 m Freistil in 2:37:59 Minuten (Platz 44).
Ruth Langebartels (AK 50) stellte sich über zwei Sprintstrecken (50 m Freistil in 33:74 Sekunden, 50 m Schmetterling in 38:88 Sekunden) der internationalen Konkurrenz.
Der Trainingskamerad und mitgereiste Wolfgang Grenzing (AK 60, SG Mönchengladbach) konnte über seine Paradestrecken überzeugen. So schwamm er 50m Brust in 0:40,08 und erreichte Platz 23, 100m Brust in 1:30,84 Platz28 und 200m Brust in 3:18,01 ebenfalls Platz 23.

von Melanie Schmitz

>>hier die Ergebnisliste einer sehr ereignisreichen Woche

Quintett startet bei der Masters WM in Budapest


August 2017

Es ist wieder soweit!
Die Schwimmer der SG Erkelenz- Hückelhoven starten in internationale Gewässer. Vor ihnen steht die Weltmeisterschaft im Schwimmen an. Die FINA Masters Championships 2017 finden dieses Mal in Budapest statt.
Vor unseren Schwimmern gingen Profis wie Adam Peaty und Katinka Hosszú über 8 Wettkampftage in der Duna Arena der ungarischen Hauptstadt an den Start. Anschließend dürfen die Masters ihr Können im 50 Meter Becken unter Beweis stellen.


Die Starter der SG haben schon Routine was internationale Wettkämpfe angeht. Mehrere EM und WM Teilnahmen können sie schon in ihren Tagebüchern verbuchen.
So sind in all den Jahren neue Freundschaften und Trainingsmöglichkeiten entstanden.  So kam auch Wolfgang Grenzing zur SG und trainiert jede Woche mit. Um sich möglichst intensiv und Wettkampfgetreu vorzubereiten, trainieren die Schwimmer in den letzten Wochen vor der WM in Mönchengladbach auf der 50 Meter Bahn.
Zwischen dem 10. und dem 20. August starten die Schwimmer der SG über ihre Paradestrecken. Fast schon abenteuerlich und ein wahrscheinlich unvergessliches Erlebnis werden sich Andre Lennartz und Rolf Peltzer teilen. Die beiden erfahrenen Freiwasserschwimmer starten über die 3km Distanz im Plattensee, der größte See in Mitteleuropas.
Folgende Strecken werden außerdem absolviert:
Andre Lennartz (AK 30) 800m Freistil;
Rolf Peltzer (AK 65) 50m Freistil, 100m Freistil, 200m Freistil;
Ruth Langebartels (AK 50) 50m Freistil, 50m Schmetterling;
Wolfgang Grenzing (AK 60) 50m Brust, 100m Brust, 200m Brust;
Melanie Schmitz (AK 30) 100m Freistil, 200m Freistil, 800m Freistil, 100m Rücken.

Alle Starter hoffen auf persönliche Bestleistungen und eine tolle  Zeit in einer der bedeutensten Metropolen Europas.

von Melanie Schmitz

Silber für Andre Lennartz bei der Freiwasser DM in Magdeburg


Juni 2017

Vom 29.6. bis zum 2.7. fanden in Magdeburg die Deutschen Freiwasser-Meisterschaften statt. Insgesamt gingen 201 Mannschaften mit 1700 Schwimmern an den Start und trugen im Barleber See in Magdeburg die Wettkämpfe aus.

Für die SG Erkelenz-Hückelhoven startete Andre Lennartz über die 5000 Meter Freistil. Mit einer Zeit von 1:08:23,51 belegte er in seiner Altersklasse den 2. Platz. Aber viel wichtiger wie die Platzierung war für ihn, dass er mit dieser Endzeit eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt hatte.

 

Vier neue Kampfrichter für die Wettkampfmannschaft


11. Februar 2017

In diesem Jahr hatten sich vier Eltern bereit erklärt, die Ausbildung zum Kampfrichter im Schwimmsport zu machen.
Silke Bodenburg, Thomas Blankertz, Thorsten Helms und Boris Mahltig absolvierten die Ausbildung mit anschließender Prüfung mit Bravour. Sie werden in den nächsten Monaten noch die vier Pflichteinsätze am Beckenrand absolvieren um uns anschließend tatkräftig unterstützen zu können.

Wir gratulieren Euch!

Einladung zur Abteilungsversammlung der Schwimmer

Mittwoch, 7. Juni 2017

um 20.00 Uhr

in der Geschäftsstelle des ETV

Westpromenade 11 in Erkelenz

>>Einladung

Bezirksmeisterschaften lange Strecken in Jülich


28. / 29. Januar 2017

In diesem Jahr nahmen zwei Schwimmer des TV Erkelenz an den Bezirksmeisterschaften über die langen Strecken in Jülich teil.
Die 800m und 1500m Freistil und die 400m Lagen standen auf dem Programm. Die jüngsten Jahrgänge waren am stärksten vertreten. Erstmals qualifizierten sich Elaine Burdich und Jonas Bodenburg (beide Jg. 2005) über 400m Lagen und 1500m Freistil. Elaine schwamm die 400m Lagen in 6:45,11 Minuten und errang damit den Bezirks-Vizemeistertitel. Jonas schwamm über die gleiche Distanz in 7:38,97 Minuten auf Platz 6. Die gleiche Platzierung erreichte er über die 1500m Freistil in der Superzeit 26:02,18 Minuten. Unterstützt wurden die beiden von der Trainerin Eva-Lotta Kreutz, die den beiden etwas Dampf machte. wink

Wir gratulieren Euch zu diesen tollen Ergebnissen!

Ein Dank geht an die Kampfrichterin vor Ort:  Andrea Kreutz

24h Schwimmen in Aachen


7./8. Januar 2017

Unsere Schwimmer Mats Blankertz, Johanna, Jonas, Julius und Tilo Bodenburg, Elaine Burdich, Maya Fitzon, Nina Holt und Lynn Lubbers folgten einer Einladung der Schwimmjugend des Schwimmbezirks Aachen. Sie verbrachten gemeinsam 24 Stunden in der Aachener Osthalle um persönliche Langstreckenrekorde zu schwimmen. Neben dem Schwimmen wurde abends gemeinsam der passende Film Nemo geschaut. Spruch von Tilo vor dem Film: " Wer um 22.30 Uhr nicht schläft, schwimmt!" Genauso war es dann auch - alle wieder im Wasser. Neben Schwimmen gab es ein permantes Picknikgelage zwischen den Isomatten im Ruheraum. Die Kalorienzufuhr war auch nötig wenn man sich die großen Zahlen anschaut.
So manch ein Jogger wäre froh, diese Strecken an Land zurück legen zu können:
     

Elaine (Jg. 05) >8000m wenn man die verpassten Wenden der müden Zähler mitrechnet ;-)
Johanna (Jg. 08) 4.350m
Jonas (Jg. 05) 15.000m
Julius (Jg. 09) 4.200m
Lynn (Jg. 04) 8.600m und vielleicht auch mehr, genau wie bei Elaine...
Mats (Jg. 06) 14.000m
Maya (Jg. 04) 15.000m
Nina (Jg. 03) 20.200m
Tilo bestimmt 2.000m ?! 6200m surprised und die geringste Anzahl Schlafstunden aller Teilnehmer ;-)

 

Julius war in Aachen jüngster männlicher Teilnehmer und schwamm die längste Strecke der Altersklasse 2009 und jünger. Dafür erhielt er jeweils einen Pokal.

Neues Jahr, neuer Rekord:  Vera Niemeyer schwamm am Samstag und Sonntag e
ine Gesamtstrecke von 81km. Damit steigerte sie ihre im vergangenen Jahr aufgestellte inoffizielle deutsche Bestmarke um genau 1000m. Die anderen Teilnehmer ließen sich in Aachen übrigens auch nicht lumpen: Insgesamt 2.827.000m wurden am Wochenende von allen Sportlern geschwommen.

Wir gratulieren unseren Schwimmern zu den wahnsinnigen Leistungen!

Eisschwimmen Burghausen


7./8. Januar 2017

In Burghausen fanden an drei Tagen die zweite Weltmeisterschaft und die German Open im Eisschwimmen statt. Neben der WM-Strecke 1000m fanden Rennen über 50-500m Distanzen im 3°C kalten Eiswasser statt. Am Fuße der längsten Burganlage der Welt war im drunter liegenden Wöhrsee ein Wettkampfbecken von 25m Länge mit 8 Bahnen eingerichtet. Die alten Stege des Freibades umrundeten den Wettkampfbereich und gaben den Zuschauern einen tollen Blick auf das Geschehen im flutlichtbeleuchteten Seebecken.
Feuerwehrpumpen hielten das Wasser des Sees in Bewegung, sonst hätte sich nach 15 Minuten schon eine dünne Eisschicht gebildet. Bei bis zu minus 15°C Außentemperatur und 2-3°C Wassertemperatur war dies dringend nötig, damit die 300 Eisschwimmer aus 26 Ländern ohne Verletzungen an scharfen Eiskanten durchs Wasser pflügen konnten. Am Rand standen Taucher bereit, daneben warteten Sanitäter.


Nachdem sich die Stars der Szene über 1000m gemessen hatten, starteten in diesem Jahr sieben Schwimmer aus der Region. Dennis Eder (AK30), Birte Eser (Jg.2000),  Franziska Eser (AK20), Andre Lennartz (AK30) und Sophia Vorderwülbecke   (alle SG Erkelenz-Hückelhoven), Tilo Friedrich (Jg. 99, SC Delphin Geldern) und Anna Gieren (Jg. 99) starteten über die Strecken bis 200m Länge.
Auf das Kommando "take off your clothes" und "go into the water" stiegen die Unerschrockenen in normaler Badekleidung ins eisige Nass. Neoprenanzüge und Fett zum Schutz der Haut vor der Kälte sind in dem Extremsport verboten.
Während die Zuschauer noch den Atem anhielten und schon beim Anfeuern unter ihren Daunenjacken zitterten, war die erste Bahn bereits absolviert. Die Kälte biss im Gesicht und die Hände fühlten sich wie gefühllose Hammer an. Nach 50m hieß es Kopf abschalten, Kältegefühl ausblenden und nur noch schwimmen.
Neben dem Wettkampfbecken mit acht Bahnen die scharfe Kante der frischen Eisdecke, auf der anderen Seite die Konkurrenz. Nach dem Rennen kamen die Schwimmer  krebsrot schleunigst über die Holzleitern aus dem Wasser und sprinteten in die nahe Sauna oder die Holzzuber mit warmem Wasser um sich wieder aufzuwärmen.
Die  Ergebnisse der Erkelenzer Freiwasserenthusiasten aus dem Vorjahr waren so gut, dass die Vorläufe schon mit den gleich schnellen Konkurrenten besetzt wurden. Die Spannung war groß. Die Vereinskollegen zu Hause folgten den Rennen begeistert beim Live Stream im Internet.


Über 50m und 200m Freistil  zeigten André Lennartz und Dennis Eder in der AK30 mit deutlichem Vorsprung auf Platz 3 und die weiteren Plätze, dass sie  unerreichbar die schnellsten im Eiswasser sind. Tilo Friedrich gewann in der Juniorenklasse über 200m Freistil in 02:43,4min. und 200m Brust in 03:05,5 min. sowie über 50m Brust und 100m Lagen. Franziska Eser gewann ihre Paradestrecke 200m Brust mit neun Sekunden Vorsprung vor ihrer Konkurrentin Elina Mäkinen in der AK20 mit einer Zeit von 03:04,60min.. Über 50m Brust gewann sie ebenfalls in der AK 20 in 0:38,55min..
Sophia Vorderwülbecke, sonst dem Triathlonsport verfallen, erreichte bei ihrem ersten Wettkampfstart im Schwimmen über 200m Freistil in der Zeit 03:16,0min. Platz 3. Mit der Zeit 0:40,24min. über 50m Freistil wurde sie Fünfte in der AK20. Birte Eser siegte bei all ihren Starts – 50m Brust, 100m Lagen, 50m und 200m Freistil. Anna Gieren belegte bei ihrer Premiere im Eisschwimmen über 50m Freistil bei den Juniorinnen Platz zwei; über 50m Brust wurde sie Dritte.


Zur Freude der Erkelenzer Sportler gab es über Nacht Neuschnee, der mit einem
morgendlichen Bad darin begrüßt wurde. Der Spaß an der Kälte ist eine Nebenwirkung der regelmäßigen Eisbäder.
Die Finalläufe in der offenen Klasse fanden nach Einbruch der Dunkelheit unter Flutlicht und anhaltendem Schneefall bei deutlich milderen Temperaturen um die -5°C am Fuße der stimmungsvoll beleuchteten Burg statt. Dennis Eder, Birte und Franziska Eser, Tilo Friedrich und Andre Lennartz hatten sich dafür qualifiziert. Highlight waren die Läufe über 50m und 200m Brust, in denen Franziska Eser und Elina Mäkinen sich ein heißes Rennen lieferten und mehrfach in der Führung abwechselten. Zum Schluss schlug Eser knapp als Zweite an. Im Finale über 50m Freistil belegte sie Platz 4, über 100m Lagen Platz 5. Lennartz wurde im Finallauf über  200m Freistil Vierter, Eder Sechster. Über 50m Freistil belegten Eder und Lennartz Platz fünf und sechs vor dem besten deutschen Teilnehmer  der Weltmeisterschaftswertung über 1000m, Christof Wandratsch. Tilo Friedrich belegte in den Superfinals über 200m Brust, 50m Brust und 100m Lagen als einziger Juniorenteilnehmer die Plätze fünf, sechs und sieben. Birte Eser war die einzige Jugendqualifikantin, die es ins Finale über 50m Freistil schaffte.  Sie erreichte einen beachtenswerten siebten Platz in der offenen Klasse mit einer Zeit von 0:35,69min.

Die im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent gestiegenen Teilnehmerzahlen zeigen, dass aus der Nischensportart für Verrückte so langsam eine ernstzunehmende Bewegung wird. Die Erkelenzer Teilnehmer sind durchweg motiviert auch im Folgejahr wieder die Vorbereitungen auf sich zu nehmen, um in 2018 erneut in Burghausen zu starten. Wir sind gespannt, wer sich in Zukunft an die Königsdisziplin 1000m wagt.

Bezirksmeisterschaften Ehrungen


10./11. Dezember 2016

Während der Bezirksmeisterschaften wurden einige Ehrungen der sportlichen Leistungen im vergangenen Wettkampfjahr vorgenommen. Aufgrund ihrer Leistungen im laufenden Jahr wurde Nina Holt Nachwuchsschwimmerin des Jahres im Schwimmbezirk Aachen. Außerdem wurde sie in die Auswahlmannschaft des Bezirks berufen. Elaine Burdich ist für die  kommende Saison in den erweiterten Bezirksnachwuchskader aufgenommen worden. Beide Schwimmerinnen werden im Januar an einem Trainingslager des Schwimmbezirks Aachen teilnehmen.

      
                                               Bild von Gertrud Wollgarten
Wir gratulieren herzlich zu den sportlichen Erfolgen!

Bezirksmeisterschaften Aachen


10./11. Dezember 2016

Bei den diesjährigen Kurzbahn-Bezirksmeisterschaften im schnellen Wasser der Aachener Osthalle trafen die stärksten Schwimmer des Bezirks Aachen aufeinander. Der Pool war am Tosen und das Publikum hatte Gänsehaut in den Finalläufen der 100m Strecken offene Klasse. Am Start waren 270 Schwimmer aus 13 Vereinen der Jahrgänge 2006 und älter. Von der SG Erkelenz-Hückelhoven qualifizierten sich im Vorfeld erfreulich viele Schwimmer. Mats Blankertz (Jg. 2006), Jonas Bodenburg (Jg. 2005), Elaine Burdich (Jg. 2005), Franziska Eser (Jg.´95), Anton und Justus Helms (Jg. 2004 und 2002), Nina Holt (Jg. 2003), Smilla Kanneberg (Jg. 2005), Konstantin Mahltig (Jg. 2004), Fabian Pungg (Jg. 2000), Muriel Rehse (Jg. 2005), Carlotta Strick (Jg. 2005) und Noel Xilouris (Jg.´99) gingen in Summe 55 mal für die SG Erkelenz-Hückelhoven an den Start. Alle Schwimmer waren auf den Punkt vorbereitet und schwammen mit vielen persönlichen Bestzeiten in die Podestränge.  

Am Ende des Wettkampfes summierten sich die Ergebnisse auf 28 Bestzeiten, drei Bezirksmeistertitel in der offenen Klasse, 11 Bezirksjahrgangstitel, 3 Vizemeistertitel und vier dritte Plätze in der Jahrgangswertung. „Nebenbei“ fielen erneut vier Vereinsrekorde.

Das Highlight waren die Starts von Franziska Eser über 50, 100 und 200m Brust. Über die mittlere Distanz siegte sie im Finallauf mit  1:14,48 min.  deutlich vor Nicola Schubert vom SG Euregio Schwimmteam und Kim Giang aus Übach-Palenberg. Über 50m Brust (0:34,28min.) fiel ihr eigener, erst in diesem Jahr aufgestellter Vereinsrekord. Das bedeutete auch auf der Sprintstrecke Gold in der offenen Klasse, genauso wie über die 200m Brust (2:42,91 min.); zusätzlich gewann sie Bronze über 100m Lagen (1:10,72 min.). Über 100m Freistil schlug sie nach 1:02,77 min. mit Bestzeit als Achte in der offenen Klasse an und brach damit den Vereinsrekord in Hückelhoven von Jacqueline Hopfenbach aus dem Jahr 1982.

Nina Holt fuhr im Jahrgang 2003 10 Goldmedaillen über 10 Starts ein. Sie zeigte mit acht neuen Bestzeiten wie ausdauernd sie mittlerweile ihre Leistung abrufen kann. Highlight war der Sieg über 100m Freistil (1:02,45 min.) in neuer Vereinsrekordzeit. Elaine Burdich sprang sieben Mal ins Wasser, schwamm alle Strecken in Bestzeit und fischte eine goldene, eine silberne und drei  Bronzemedaillen aus dem Wasser. Ihre stärksten Strecken waren die 100 und 200m Rücken (1:25,77 min., Platz 1 / 3:08,67 min., Platz 3) und 200m Lagen  (3:08,38 min., Platz 2). 

Noel Xilouris startete drei Mal und gewann in seiner Altersklasse über seine Paradestrecke 100m Brust in 1:10,06 min. Im Finallauf der offenen Klasse steigerte er seine Zeit auf 1:09,71 min. und wurde knapp Vierter. Zweitbeste Platzierung erreichte er über 100m Freistil in toller neuer Bestzeit 0:57,35 min (Platz 5).

Fabian Pungg hatte seine stärkste Platzierung über 100m Brust in 1:13,48 min.; damit gewann er Silber. Über 200m Freistil schlug er nach 2:12,59 min. als Vierter an. Die 100m Freistil finishte er als Fünfter in 1:00,02 min..
Mats Blankert hatte mit der Silbermedaille über 100m Lagen (1:42,37 min.) direkt bei seinem ersten Start auf den Bezirksmeisterschaften ein Erfolgserlebnis. Über 100m Freistil (1:30,21 min.) schlug er als Achter an.
Jonas Bodenburg schwamm vier Bestzeiten und begeisterte seine Vereinskameraden mit einem packenden Lauf über 400m Freistil in 6:14,30 min. (Platz 5). Seine beste Platzierung erreichte er über 100m Brust (1:47,14, Platz 4).
Anton Helms steigerte sich erneut enorm und übertraf mit Platz 4 über 100m Lagen (1:28,09min.) und Platz 5 über 100m Brust (1:32,28 min.)  alle Erwartungen.
Sein Bruder Justus zeigte seine Stärke im Brustschwimmen über 200m. Ohne Leistungseinbruch schwamm er die acht Bahnen in neuer Bestzeit (3:09,34 min., Platz 6). 100m Brust beendete er als Neunter in 1:25,54 min.
Carlotta Strick wurde in einer Superzeit (1:46,14 min.) Vierte auf ihren ersten Bezirksmeisterschaften. Über 200m Lagen erreichte sie mit toller Bestzeit Platz 10.
Smilla Kanneberg schaffte die Qualifikation über 200m Brust und errang einen tollen sechsten Platz in dem sehr starken Jahrgang 2005. 
Konstantin Mahltig schwamm 200m Lagen in 3:27,49 und wurde Neunter seiner Altersklasse.
Muriel Rehse startete ebenfalls erstmalig auf den BZM und schwamm über 200m Lagen auf Platz 13. Obwohl sie ihr Rennen über 100m Delphin etwas zu schnell anging, beendete sie es noch in einer Superzeit von 1:41,72 min.

Deutsche Mastersmeisterschaften Kurzbahn in Hannover


25.-27. November 2016

Franziska Eser bricht drei Vereinsrekorde

1.200 Schwimmer aus 300 Vereinen starteten bei den Deutschen Mastersmeisterschaften auf der Kurzbahn in Hannover. Mittendrin Susanne und Franziska Eser. Angesetzte Starts: 50m und 100m Brust, 50m und 100m Freistil und 200m Lagen.

Das packendste Rennen war das über Franziskas Paradestrecke 100m Brust. Sie schlug nach 1:14,18 min. an. Das waren nur  zwei hundetstel Sekunden nach ihrer Konkurrentin auf der Nebenbahn. Damit landete sie hauchdünn auf Platz 4 im riesigen Teilnehmerfeld von 34 Sportlerinnen in der Altersklasse 20. Die Tatsache, dass sie damit erneut ihren eigenen Vereinsrekord verbesserte zeigt, dass sie alles Mögliche gegeben hatte.

Ihre Mutter Susanne beendete  nach 1:42,01 über die gleiche Distanz als siebzehnte in der Altersklasse 40.

Die 200m Lagen finishte Franziska Eser nach 2:32,20min. Dies bedeutete Platz 5 und ebenfalls die Verbesserung des eigenen Vereinsrekordes. Die 50m Freistil schwamm Franziska in 28,37 min., (Platz 18). Mit  der Superzeit brach sie einen alten Vereinsrekord von Petra Sester aus dem Jahre 1986.

Weihnachtsfeier der Schwimmabteilung


5. Dezember 2016
Jedes Jahr findet kurz vor Weihnachten eine kleine Weihnachtsfeier der Schwimmabteilung des Erkelenzer Turnverein 1860 e.V. statt. In diesem Jahr mal wieder im Schwimmbad. Rund 115 Nachwuchsschwimmer trafen sich zu bunten Wasserspielen.  Der Weihnachtsmann besuchte ebenfalls die Feier. Einige Kinder trugen Weihnachtsgedichte vor. Es gab für ihren Fleiß im vergangenen Jahr für alle Kinder wieder einen großen Weckmann.

Wir freuen uns auf die Schwimmstunden mit Euch im nächsten Jahr!

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen Euch
Barbara, Dagmar, Eva-Lotta, Felix, Hannes, Maike, Monika, Peter, Sandy, Sigrun, Sina, Tanja, Tobias, Ute, Veronika und Weihnach...  äh .. embarassedinnocent Wolfgang.