Tolle Plätze bei den Westdeutschen U16-Meisterschaften

Westdeutsche U16-Meisterschaften

- drei Teilnehmer mit persönlichen Bestleistungen

Auch wenn die kleine Mannschaft des ETV mit einer Medaillenhoffnung am vergangenen Sonntag in Hagen bei den Westdeutschen U16-Meisterschaften angetreten ist, konnten Trainer, Athleten und Eltern überwiegend zufrieden die Heimreise antreten.

altMit etwas Wehmut werden sicher Oliver Schaper und Trainer Detlef Franz zurückschauen. Als Medaillenkandidat über 80 Meter Hürden und 300 Meter gehandelt, war es letztendlich der vierte und fünfte Platz, über den sich beide nicht so richtig freuen konnten. Aber man sollte nicht lange darüber spekulieren, ob es sinnvoll war beide Disziplinen in Angriff zu nehmen – vielmehr darf man sich daran erfreuen, einen so talentierten Athleten ins seinen Reihen zu wissen. Dabei soll nicht unerwähnt bleiben, dass Oliver in beiden Disziplinen seine persönliche Bestleistung steigern konnte.

Gleiches gilt auch für Eva Langner und Henrik Jansen, die beide über 80 Meter Hürden in Hagen angetreten snd. Das Erreichen des Halbfinales endete für Eva mit einem guten zehnten Platz und einer zweimaligen Steigerung auf 12,72 Sekunden. Henrik steigerte im Vorlauf seine persönliche Bestleistung auf 12,02 Sekunden und konnte diese im Halbfinale mit einer 12,05 noch einmal bestätigen. Ein guter elfter Platz bei diesen Meisterschaften war der verdiente Lohn.

Zu den vollständigen Ergebnisse aus Hagen

 

Gold bei der DM Senioren

Gold für Ingrid Kusche im Diskus

Deutsche Meisterschaft der Senioren in Mönchengladbach
vom 12.-14. Juli 2013

was für eine Ausbeute: 1x Gold und 2x Silber für Ingrid Kusche, aber auch Ulla Eßer ist erfolgreich, holt sie sich doch Bronze im Hochsprung.
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Mit sieben Athleten/Athletinnen hat der ETV die meisten Teilnehmer/innen aus dem Kreis Heinsberg bei den Deutschen Senioren Meisterschaften. Alleine das ist schon ein riesen Erfolg und wir gratulieren allen Teilnehmern.
Unsere Athleten: (die Ergenisliste ist jeweils per Link hinterlegt)
Falko Becker (1960): Hochsprung
Ulla Eßer (1943): Hochsprung
Ruth Jansen (1973): Hochsprung, Kugel, Speer
Ingrid Kursche (1940): Diskus, Hammer, Speer
Andreas Müller (1964): 800m
Jonathan Powel (1962): Speer
Ursula Schmitz (1963): Diskus

dscf5623Am Freitag war der erste Tag der Senioren DM in Mönchengladbach und direkt standen unsere Athleten auf dem Podest.
Den Anfang machte Ingrid Kusche. Ihr erster Wettkampf war der Hammerwurf. Nach einigen Diskussionen bei der Materialabnahme, hatte Ingrid dann doch einen korrekten Hammer dabei. Ihr "normaler" Hammer ist schon ein wenig in die Jahre gekommen. Nachträgliches reparieren hat dazu geführt, dass er nun prompt bei der Deutschen nicht abgenommen wurde. Da sie aber vorgewarnt war, hatte Ingrid, wie ein Profi halt, noch einen korrekten Hammer mit. Der Wettkampf konnte also starten. Ihre stärkste Konkurrentin war Gudrun Mellmann aus Hamburg deren erste Würfe in den Käfig gingen. Ingrid hingegen steigerte sich von Wurf zu Wurf, dabei verschenke sie im Ring stets wertvolle Zentimeter. Kein Wunder, denn Hammerwurf kann sie zu Hause kaum üben. Letztendlich gelang ihrer direkten Konkurrentin ein toller Wurf und das Endergebnis stand fest. Silber für Ingrid mit einer Weite von 29,11m.

Kurz nach dem Wettkampf von Ingrid Kusche startete der Hochsprung für Ulla Eßer. Sehr nervös warteten sie und ihre dscf5630 Mitstreiterinnen im Call-Room. Der Männer-Hochsprung war noch nicht zu Ende. Also hieß es, immer schön warm halten. Die Spannung nicht verlieren.
Endlich wurden die sechs Athletinnen abgeholt und konnten sich einspringen. Anfangshöhe von Ulla: 1,01m. Geschafft. Auch 1,04m - ganz locker. Bei 1,07m ein Wackler, aber der zweite Versuch klappte wieder. Dann - 1,10m, wieder ganz locker. Ulla freute sich schon riesig darüber. Bei 1,13m verlor sie dann den Mut. Den ersten gerissen. Den zweiten, viel zu langsam angelaufen, der dritte - eigentlich hätte die Latte auch liegen bleiben können, sah es doch ganz knapp aus. Trotzdem, ein spannender Wettkampf, der mit der Bronze-Medaille belohnt wurde.

dscf5686Erst um 18.00 Uhr startete dann der Speer-Wettkampf von Ingrid Kusche. Die Zeit wurde genutzt, um alte Bekannte zu treffen, zu quatschen und sich auszutauschen. Im Wettkampf dann sechs Athletinnen, die um die Gold-Medaille kämpften. Und so war es auch. Ingrid steigerte sich von Wurf zu Wurf. Ihr bestes Ergebnis reichte mit einer Weite von 23,83m zu Platz zwei.

Am Samstag war dann der Diskus-Wettkampf von Ingrid Kusche. Hier holte sie dann ihre verdiente Gold-Medaille. Alle ihre sechs Würfe hätten für Gold gereicht, doch das hinderte sie nicht daran, im letzten Wurf nochmal alles raus zu holen. Mit einer Weite von 24,53m war sie eindeutig die Beste an diesem Tag.

Die weiteren Ergebnisse:
Falko Becker - 10. Platz im Hochsprung (1,55m)
Ruth Jansen - 4. Platz im Hochsprung mit 1,46m, 6, Platz mit der Kugel (10,28m) und 6. Platz mit dem Speer (28,70m)
Andreas Müller - 8. Platz im 800m Lauf in einer Zeit von 2:07 min
Jonathan Powel - 8. Platz mit dem Speer (43,15m)
Ursula Schmitz - 10. Platz im Diskus mit 26,09m

Herzlichen Glückwunsch.

 

 

LVN-Meisterschaften: Sechsmal Edelmetall!

Dreimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze – ETV-Nachwuchs bei den LVN-Meisterschaften in Goch so erfolgreich wie selten zuvor!

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Wieder einmal waren es die Mädchen des ETV, die bei den U16 Meisterschaften des LVN in Goch für dieses klasse Ergebnis sorgten. Allen voran Milena Kuß mit zwei Goldmedaillen. Obwohl noch in den Tagen zuvor gesundheitlich angeschlagen, war sie in der Lage, sich auf den Punkt zu konzentrieren und holte zunächst mit der Kugel und anschließend auch mit dem Diskus den Nordrhein-Titel. Beim Kugelstoßen setzte sie sich gleich beim ersten Stoß an die Spitze und gab die Pol-Position auch bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. Mit dem Diskus machte sie es diesmal etwas spannender. Nach schwachen Würfen im Vorkampf nur als Achte in den Endkampf der besten Acht gekommen, gelangen ihr dann wieder bessere Würfe, die letztendlich auch mit dem Diskus zu Gold führten.

Auch Julia Fabian konnte wieder voll überzeugen. Mit eisernen Nerven gewann sie in ihrer Paradedisziplin, dem Hochsprung, mit einer Höhe von 1,68 Metern und konnte sich in einem hochklassigen Wettbewerb durchsetzen. Anschließend holte sie über 80 Meter Hürden auch noch Silber. Auch beim Weitsprungwettbewerb gehörte sie zum erweiterten Kreis der Medaillen-Kandidaten. Im zweiten Sprung dieser Konkurrenz landete sie so unglücklich in der Sandgrube, dass sie sich das Knie schwer verletzte und von den Sanitätern ins Krankenhaus gebracht wurde. Nach einer Stunde gab es jedoch eine erste Entwarnung – sie kam mit einem dicken Verband zurück aus dem Krankenhaus. Eine genaue Diagnose steht allerdings noch aus.

Auch Oliver Schaber war als Medaillen-Kandidat nach Goch gereist. Nach souverän absolviertem Vorlauf über 80-Meter-Hürden, sollte die Medaille nur noch eine Formsache sein. Im Finale strauchelte er jedoch an der dritten Hürde und konnte dem Feld nur noch hinterher laufen. Beim anschließenden Kugelstoßen landete er auf dem etwas undankbaren vierten Platz und hatte ordentlich Wut im Bauch. Zum Glück hatte sein Trainer Detlef Franz ein gutes Rezept gegen aufgestaute Wut. Vorausschauend hatte er Oliver noch für die 300 Meter gemeldet. Hier gelang Oliver in einem furiosen Lauf eine Klasse Zeit von 38,49 Sekunden und damit die verdiente Silber-Medaille. Auch wenn in einer anderen Disziplin damit gerechnet, konnte er doch noch zufrieden mit einer Medaille um den Hals nach Hause fahren.

Dass auch Judith Franzen eine gute Sprinterin ist, hatte sich schon mehrfach angedeutet. Somit war ihr Einzug in den B-Endlauf keine Überraschung. Dass sie dort aber erstmalig deutlich unter 13 Sekunden blieb und mit einer Zeit von 12,86 Sekunden noch auf den Bronze-Rang sprinten konnte, sorge für große Begeisterung im ETV-Lager.

Gemeinsam mit Milena Kuß war eine weitere ambitionierte Werferin im Kugel- und Diskuswettbewerb der W14 vertreten. Auch wenn Helena Rausch mit zwei vierten Plätzen jeweils ganz knapp am Podest vorbeigeschrammt ist, konnte auch sie dank guter Leistungen zufrieden die Heimreise antreten.
>> Alle Ergebnisse im Überblick

Tabea, Alina und Lauritz in Schweinfurt

Auf die Plätze, fertig und Lauritz läuft los – allerdings vor dem Startschuss

Eine bittere Erfahrung musste Lauritz Langner bei der DLV-Gala der besten deutschen U18-Athleten am vergangenen Wochenende in Schweinfurt machen. So war das 100-Meter-Rennen für ihn schon vorbei, bevor es begonnen hatte. Und was für ein Rennen! In einem internationalen Teilnehmerfeld war ein 16-Jähriger Däne der uneingeschränkte Star. Ihm gelang in genau diesem Rennen in einer Zeit von 10,37 Sekunden ein neuer Europarekord für die Altersklasse U18.

Über 200 Meter hatte Lauritz dann erneut die Chance gegen diesen Top-Athleten anzutreten. In seinem Windschatten gelang ihm mit einer Zeit von 22,57 Sekunden ein sehr gutes Rennen. Eine neue persönliche Bestzeit und die Quali für die deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock waren der verdiente Lohn.

Auch die anderen beiden Teilnehmer aus dem Lager des ETV hatten einen guten Tag in Schweinfurt und konnten ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

Alina Kuß war auf der Stadionrunde flott unterwegs und konnte in neuer persönlicher Bestzeit von 57,27 Sekunden ihre Ambitionen über diese Strecke deutlich unterstreichen. „Im Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften kann man noch einiges von ihr erwarten“, so Trainer Detlef Franz. „Ganz wichtig sind weitere Rennen für Alina, um die notwendige Erfahrung zu sammeln.“

Auch Tabea Franz konnte im Speerwurf überzeugen. Mit 43,17 Metern verbesserte sie ihren eigenen Kreisrekord erneut. Bis zur Quali für die Deutschen von 44 Metern fehlt jetzt nun noch ein kleines Stück. Wenn man Tabea und ihren Ehrgeiz kennt kann man ahnen, dass sie bis zu letzten Tag versuchen wird, die „Fahrkarte“ für Rostock zu bekommen. Dafür wünschen wir ihr in den nächsten Wochen alles Gute.

5x Edelmetall bei Nordrheinmeisterschaften

Nordrhein-Jugendmeisterschaften U16

Mehrkämpfe und Blockkämpfe

5x Edelmetall am 22./23. Juni 2013 in Aachen

Erfolgreichste Erkelenzerin wurde Julia Fabian mit zwei Titeln. Wie im letzten Jahr, gewann sie den Vierkampf mit 2195 Punkten und den Siebenkampf mit hervorragenden 3746 Punkten. Dies sind gleichzeitig zwei neue Kreisrekorde. Besonders stark waren ihre 1,64m im Hochsprung, die tolle Hürdenzeit von 12,42 sec und die starke kämpferische Leistung über die 800m mit 2:30,94. 

Am ersten Tag konnte Oliver Schaper seine Silbermedaillie vom Vorjahr vergolden. Im Block Wurf zeigte er seine sehr guten Mehrkampfqualitäten. Besonders erwähnenswert waren seine 13,15m im Kugelstoßen, seine neue Bestzeit über die Hürden von 11,31 bei 1,2 m/s Gegenwind und seine gute 100m Zeit über 12,14.

Ebenfalls gute Leistungen schafften Henrik Jansen(4.) und Luka Goeres(6.) im Block Wurf der 15-Jährigen. Henrik setzte sich vorallem über die Hürden in 12,44 und im Sprint in 12,78 gut in Szene. Luca überraschte mit einer großen Steigerung im Sprint. Vorher noch eine Bestzeit von 13,30, konnte er hier mit 12,84 überzeugen.

Am 2. Tag stiegen die Mädchen im Block ein. Milena Kuß ging gehandicapt in den Wettkampf. Beim Schulsport verletzte sie sich den Zeigefinger der rechten Hand, was vorallem bei ihrer stärksten Disziplin, dem Diskuswurf zu einigen Schwierigkeiten führte. Erstmals schaffte sie aber die Hürdenstrecke im Dreier-Rhytmus, und konnte hier wieder Punkte gutmachen. Ihre stärkste Disziplin war allerdings das Kugelstoßen mit 12,06m. Die 2395 Punkte reichten zu einer tollen Silbermedaillie und den Kreisrekord im Block Wurf.

Die Bronzemededaillie von Eva Langner(W15) war allerdings die größte Überraschung! Mit einem gleichmäßigen Wettkampf, ohne Schwächen, immer nahe an ihren Bestleistungen, und in den Hürden eine neue Bestmarke von 13,03 sec , schaffte sie das Edelmetall!

Judith Franzen konnte ebenfalls gute Leistungen abrufen. Sie startete auch im Block Sprint/ Sprung der W14. Sehr gute Einzelleistungen hat sie im Sprint mit 13,15, über die Hürden mit 13,33 und im Weitsprung mit 4,75 erreicht. Leider gab es keinen gültigen Versuch im Speerwurf und damit fehlten die nötigen Punkte für eine gute Platzierung.

Alle Ergebnisse im Überblick: >>hier

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